Reisebericht 03.01.-20.01.2010

                    Ort: Brasilien – Bolivia - Argentinia

                                 PURA VIDA 2010

                                   (Annika & Merle)

 

Start: Rio de Janeiro 03.-07.01.2010:

Erlebnisse: Pão de Azuçar (sehr bewölgt), Copacapana + Coco gelo, Cristo Redentor mega-gross, Alstadt schöööön, Lapa+Samba live und starken Caipirinhas, Strand von Ipanma   = mega Touri-Stadt und beeindruckend

Highlights: durch einen minimalen Denkfehler durften wir gleich 2 mal zum Zuckerhut hochfahren. Man muss naemlich mit 2 Seilbahnenfahren. Und statts die 2 Seilbahn zu nehmen um den Zuckerhut zuereichen, sind wir wieder nach unten gefahren. Naja, mit ein bisschen mogeln, haben wir dann doch nicht die Spitze erreicht.

Bemerkung:  1.ein einfaches, billiges Chuchassco in Rio zu finden ist gar nicht so leicht 2. Merle (sie ist Voluntarin in Argentinien=spanisch) findet, portugiesisch hört sich an wie „Schlumpfen-Sprache“ und Brasilien ist farbenfroher, als Argentinien 3. Sehr cooles, freundliches Hostel, ich habe im 3 Stock des Etagenbettes geschlafen (uiiii hoch) 3. Verluste: Annika: Brille und Schlafzeug im Hostel vergessen, Merle: Regenschirm  

  

Bustour : Rio de Janeiro – Campo Grande 07.-08.01, läpperliche 23 H

Bemerkung: 1. Sehr bequemer Bus mit Klimaanlage, fast nur geschlafen oder gelesen 2. Erst Gebrauch von Merle’s Taschenmesser: SUPER

 

Pantanalgebiet (Sumpf-und Urwaldgebiet) 08-10.01

Merle berichtet:                                                                                                                                                                               - von relativ aufdränglichen, schlussendlich aber doch netten Kerl in Campo Grande angesprochen und zur Tour mit Pantanal Discovery überredet worden (dabei den Preis 20 Reais runtergehandelt)                                                                                          - 5 Stunden holperige und sumpfige Fahrt mit Jeep zum Camp                                                                                                                    - in der Pousada Santa Clara angekommen: nette, sehr internationale Zimmergenossen kennen gelernt: 1. Ruth (Schweizerin, ca 45 jahre, meckert viel, will nur englisch sprechen) 2. Peter (Australier, nur Englisch, cool, meckert auch viel) 3./4. Mariella&Tiago (brasiliansiches Pärchen, lieb, vermissen Privatsphäre, 5. „?“ (Japanerin, auch Voluntärin, immer am grinsen)

Touren: 1. Safaritour:morgens um 4.00 aufgestanden, mit LKW 6 Stunden durch das Pantanalgebiet, Fazit: 100000000000000000000 Mücken und Krokodile 2.Bootstour: eher enttäuschend, viel Regen, wenig Tiere, schlechter Guide

Highlight: Tour stehend auf dem Hinterdeck des Jeepes durch eine Schlampartie, Chachassa mit Zimt und Honig

Bemerkung:  1.Annika hat nur noch portugiesisch im Kopf, das englisch Sprechen klappt so gut wie gar nicht mehr (kommt nur noch portugiesisch aus meinem Mund ;)),2.Essen sehr brasiliansich und lecker 3. Die Guides waren sehr Macho-mässig veranlat

Bustour: Puerto Suárez – Santa Cruz (Bolivien) 10.-11.01, 11h

Busart: Natural(so sagte uns das die Kartenverkäuferin) ohne Platz, Klimaanlage dafür mit ganz viel holprigen Sandwegen und gelegentlichen Gefahren umzukippen (schliesslich war das Dach des Busses auch noch oredntlich hoch bepackt)

Bemerkung: 1.es war zwar die schlimmste Nacht auf der ganzen Reise,fast ohne Schlaf, aber auch so etwas muss sein 2. Merle hat das nicht gestört, da sie fleissig am Twillight lesen mit ihrer super-hellen Stirnlampe war 3.boliviansche Raststätten sind toll 4. Bolivien ist mega arm und für uns sau billig 5.schön war es auch die zweite Hälfte der Nacht auf dem Busbahnhof zu schlafen (Merle’s Kommentar dazu: nachts!!!! Dunkel!!!!! Gruselig!!!!)

 

Bustour :  Santa Cruz- Yacuíba 11.01, lässige 9H

Bemerkung: 1.angekündigte Klimaanlage kaputt = dadurch sehr heiss stickig 2.trotzdem gut geschlafen dank Schlafmangels 3. Grenzüberschreitung nach Argentinien sehr nett: Brücke mit 2 Flaggen bemalt 4.In Bolivien geschehen die Dinge fast noch langsamer, als in Brasilien, wow!

Bustour: Yacuíba – Jujuy (Argentinien) 11.-12.01, 9h

Bemerkung: 1. Super semi-cama Bust: Platz und Klimaanlage 2. !!!!Kurz hinter der boliviansichen Grenze: Drogenkontrolle, Fazit: bei einer Frau in unserem Bus wurde Kokain gefunden, daraufhin folgte eine 3 stündige Drogenkontrolle aller Personen, Sitze und Gepäck des Busses ( wie im Film und mitten in der Nacht!!!!)

Lowlight: nach dieser Nacht im Bus war mein I-POD nicht mehr auf zufinden!

Jujuy 12.-15.01 wunderschönes Kleinstädchen mit toller Umgebung:

Merle berichtet:

-spontan in einem sehr netten und hübschen Hostel untergekommen                                                                                                                        - 2-er Zimmer mit ökofrühstück, tolle Wanbemalungen im chilenischen Landstil   

Dienstag (es wurde nämlich nur noch in Wochentagen, ohne Datum gezählt)  :                                                                         -wollten eigentlich einen Ausflug zu den Thermen in die Berge machen. Auf dem Weg dorthin: WOLKENBRUCH  à darauf hin gönnten wir uns, nach langem Warten und viel Nasswerden Thermalbad in dem Spa-Bereich eines Luxushotels in den Bergen: schööööööön, Annika hat das erste mal wieder nach 6 Monaten warmes Wasser zum duschen und findet das sogar angenhem (1. Belem hat kein heisses Wasser zum duschen 2. Belem braucht kein heisses Wasser zum duschen=  das Klima ist einfach zu warm!)

Mittwoch:                                                                                                                                                                 -Jujuy ist eine süsse, verschlafene Kleinstadt                                                                                                                                -Erkenntnis: in Argentinine machen die Leute zwischen 13-17.00 h Siesta =Stadt ist wie ausgestorben                                                                                                                                                                                                   -abends Pasta&Rotwein auf unserem Eckbalkon

Donnerstag:  (mit der beste Tag unserer Reise!!)                                                                                                                                    -Ausflug zu den SALINAS GRANDES  (Salzwüsten), beeindruckendes Naturschauspiel                                                                                                                                                                                                                 -auf dem Weg dorthin durch/auf sehr hohe Berge gefahren, die 7 verschiedene Farben hatten (Mineralien:rot, grün, lila, blau, gelb, orange, schwarz)                                                                                                       -Mittagessen im Bergdorf: Suppe + Lamafleisch

-Erkenntnis nach Jujuy: uns geht langsam das Geld aus! Sparen ist angesagt!

Friedliches, stilles Cachi (Bergdorf zwischen Jujuy und Salta)  15.-16.01

Keine besonderen Bemerkungen

 

Salta 16.-17.01

Bemerkung: 1. tolles Hostel, aber auch sehr besorgt (mussten die Telefonnummer von Mami und Papi angeben;) ), 2.Salta einen tollen Park zum rumliegen, 3.beeindruckende Kirchen, 4. Würdiger Abschluss der Reise in einem Restaurant, in dem wir ein 500g dickes Fleischstück für uns bestellt haben (wummms war das ein Hammer!)

Letzte gemeinsame Bustour: Salta –Eldorado/Peuerto Icuazu 17.-18.01, 20H

Bemerkung: Nach 15 sehr schönen Tagen müssen Merle und Annika sich verabschieden. Merle hat ihr zwischen Seminar und Annika fährt über Foz-Icuazu (weitere 13h Busfahrt) nach Porto Alegre. Darüber noch ein kleiner Abschlussbericht: (ich sage nur: typisch Annika!!)   

                                                              echt!
Die liebe Annika hat nur noch in Wochentagen nicht mehr in Datumstagen gedacht,
so ist sie ein Tag zu früh in Porto Alegre angekommen und hat dies erst beim Einchecken gemerkt, weil dies nämlich nicht ging.
Jetzt sitzt Sie in Porto Alegre noch für mais ou menos 24h fest.
Das Grössere übel ist eigentlich, das Annika sich plötzlich so beeilt hat nach Porto Aegre zu kommen ( denkfehler vor 5 tagen), dass sie zwar in Foz-icuacu war, aber wegen „scheinendem“ Zeitmangels sofort in den Bus nach Porto Alegre gestiegen ist, anstatt sich die Wasserfälle anzusschauen!!!!
wie doooooooooof ist das denn ?!!!!!
Naja Hotelzimmer ist ok, 2 Museen hat Annika heute Nachmittag besucht und das Geld reicht dann auch grad noch so aus,  um mit dem taxi vor die Paroquia zufahren! welche ein Glück..
ich bin so eine trulla!
  

 

Tja, so sah das Ende meiner Reise aus. Ich habe jedoch noch eine Chance  auf die Wasserfälle Ende Februar, dann habe ich nämlich dort ganz in der Nähe mein Zwischenseminar. Meine Reise mit Merle hat mir sehr gut gefallen. Es ist wirklich beeindruckend, was die Natur alles zu bieten hat. Doch nach ingesamt (mit Fortaleza) fast 4Wochen Reisen, von denen ich bestimmt 6 Tage im Bus sass (bin jetzt Busprofi geworden) habe ich mich auch sehr gefreut nach Belém zurück zukehren.

Bemerkung: ständiger Begleiter unserer Reise: Lonly Planet (tolles Buch zum reisen)

Das neue Semester ist schon losgegangen und es wartet viel Projektarbeit auf mich. Darüber mehr in der Februar-Rundmail ...  Abraços Annika